Häuser

Herzstücke des Netzwerks

Im Alltag sind wir alle auf uns alleine gestellt, egal, wo wir uns bewegen, ob in Wirtschaft, Kunst, Politik, Ausbildung oder Familie. Jeder einzelne ist gefordert, den persönlichen Überzeugungen und Werten Gestalt zu geben. Es geht darum, nicht nur fromm zu reden, sondern, einen Lebensstil zu führen, der sich an den Taten von Jesus Christus orientiert. Das ist ein hoher Anspruch, der gegenseitige Unterstützung und Ermutigung nötig macht. Darum sind tragfähige Beziehungen ein entscheidendes Element unserer Bewegung.

So wie man in der Netzwerktheorie von sogenannten "Hubs" spricht, also von Knotenpunkten, wo sich die einzelnen Stränge treffen und verbinden, so haben auch wir in unserem Netzwerk, Gefässe, wo wir uns treffen. Unsere "Hubs" nennen wir "Häuser". Häuser darum, weil sich kleine Gruppen von 3 - 12 Freunden regelmässig bei jemandem zuhause treffen, zusammen essen und austauschen.

In diesen kleinen Gemeinschaften pflegen wir auch unsere Spiritualität in der Auseinandersetzung mit biblischen Texten, im Feiern des Abendmahls und im Gebet füreinander. Hier lassen wir an unserem Leben Anteil haben, indem wir transparent anderen Menschen Einblick in unsere Alltagsfreuden und -kämpfe geben. Doch die Häuser sind weit mehr als Orte seliger Selbstbespiegelungszeremonien, die einzelnen Gruppen knüpfen ihr Netz weit in die Gesellschaft hinein und 
engagieren sich in verschiedenen Projekten.

Die Häuser sind die Herzstücke des Netzwerks. Wir verstehen diese Knotenpunkte als selbständige, kleine Kirchen. Monatlich organisieren wir auch Events für das gesamte Netzwerk, doch nach unserem Selbstverständnis bilden nicht diese Veranstaltungen, sondern eben die Häuser das spezifische Profil unserer Bewegung.